Mit der Bunker-Tour „Regierungsbunker²“ am 3.10. zur Sendestelle Kirspenich
Bunker-Tour ins Grüne: Beim Besuch der geschützten Sendestelle des Regierungsbunkers in Kirspenich drehen die Besucher zwei Runden – eine unterirdische und eine durch das oberirdische Antennenfeld. Beide sind vom Verlauf fast identisch.
Die „Dokumentationsstätte Regierungsbunker“ in Bad Neuenahr-Ahrweiler
ist auch im dritten Museumsjahr ein Besuchermagnet. Über 150.000
Besucher kamen bisher und informierten sich über Aufbau und Funktion
des Bunkers wie auch über seine Rolle im Kalten Krieg. Das nationale
und internationale Interesse an diesem Ausnahmebauwerk, aus dem die
Bundesregierung den 3. Weltkrieg „organisieren“ sollte, ist groß. Für
den Betreiber der Dokumentationsstätte, den „Heimatverein
Alt-Ahrweiler“ allerdings längst kein Grund, sich zurück zu lehnen:
Ständig arbeitet man an neuen Ausstellungsinhalten und Sonderprogrammen
– so an der neuen Bunker-Tour „Regierungsbunker²“, die erstmals im Juli durchgeführt wurde und am 3. Oktober zum zweiten und vorerst letzten Mal stattfindet.
Zwei Regierungsbunker von Bund und Land an einem Tag erleben
Zugangsbereich in Ahrweiler – und der Start in ein bunkerträchtiges Tagesprogramm, das durch die Regierungsbunker des Bundes und der nordrhein-westfälischen Landesregierung führt.
Was früher als Staatsgeheimnis gebaut und betrieben und vor der Öffentlichkeit abgeschottet wurde, gibt es heute für interessierte Besucher gleich im Doppelpack: Zwei Regierungsbunker können an einem Tag besichtigt werden und laden ein zu einer spannenden Zeitreise durch den Kalten Krieg. Das Tagesprogramm der „Eifel-Bunker-Tour“ entführt am 26. September in die Bunker-Unterwelten der Bundesregierung in Bad Neuenahr-Ahrweiler und der Landesregierung Nordrhein-Westfalen in Urft. Von hier sollten die Krisenstäbe der Regierungen im Kriegsfall an einem geschützten Ort handlungsfähig weiterarbeiten können.