11.9.: Mord und Totschlag in den Stabsstellen der Landesregierung
Blutiges Bunker-Event: Mit der „Criminale 2020“ ziehen am 11.9. Mord und Totschlag in der „Dokumentationsstätte Ausweichsitz NRW“ ein. Vier Krimi-Autoren tragen ihre Literatur vor, die sich auch um den Bunker dreht.
Mit der „Criminale 2010“ erobert ein ganz neues Genre den ehemaligen Ausweichsitz Nordrhein-Westfalens: Es geht um Mord und Totschlag in den Stabsstellen der Landesregierung. Denn am 11. September tragen ab 15 Uhr vier Krimiautoren ihre Werke im Bunker vor. Es geht um eiskalte Verbrechen im nicht weniger eiskalten Bunker. Eine Kulisse der Extraklasse wartet auf die Besucher – bei acht Grad und einer Einrichtung der 60er Jahre, die für nicht minder blutige Augenblicke der Weltgeschichte eingerichtet wurde. Am 11.9. werden auch Geheimnisse um die Anlage selbst gelüftet, in deren Bauzeit sich ominöse Todesfälle zugetragen haben, über die 50 Jahre eisern geschwiegen wurde ...
Zwei Regierungsbunker von Bund und Land an einem Tag erleben
Unterwegs im Ahrbunker der Bundesregierung: Groß und urban folgt dann im Bunker der Landesregierung funktionell und eingerichtet. Was beiden Anlagen gemein ist: Sie erzählen spannende Zeitgeschichte.
Was früher als Staatsgeheimnis gebaut und betrieben und vor der Öffentlichkeit abgeschottet wurde, gibt es heute für interessierte Besucher gleich im Doppelpack: Zwei Regierungsbunker können an einem Tag besichtigt werden und laden ein zu einer spannenden Zeitreise durch den Kalten Krieg. Das Tagesprogramm der „Eifel-Bunker-Tour“ entführt am 26. September in die Bunker-Unterwelten der Bundesregierung in Bad Neuenahr-Ahrweiler und der Landesregierung Nordrhein-Westfalen in Urft. Von hier sollten die Krisenstäbe der Regierungen im Kriegsfall an einem geschützten Ort handlungsfähig weiterarbeiten können.