19. und 20. Mai: Bunkeranlage der Landeszentralbank NRW kann besichtigt werden
Noch eine Woche bis Satzvey: Erstmals werden am 19. und 20. Mai Besucher die einst geheime Bunkeranlage der Landeszentralbank erkunden und bei den Führungen auch die unterirdische Klimatechnik kennen lernen.
Unheimlich, spannend, beeindruckend: In der Unterwelt von Satzvey (Stadt Mechernich) versteckt sich seit über 40 Jahren ein Staatsgeheimnis, das am 19. und 20. Mai erstmals besichtigt werden kann und in Führungen erklärt wird. Der Bunker der Landeszentralbank Nordrhein-Westfalen wurde unter Geheimhaltung im Kalten Krieg gebaut und sollte die Spitze der Landeszentralbank aus Düsseldorf im „V-Fall“ aufnehmen. Bei der Bunkerpräsentation gehen die Veranstalter neue Wege: Drei Partner arbeiten hier zusammen und kombinieren zwei Veranstaltungen an zwei historischen Orten, außerdem wurde ein neues, auf die unterirdische Anlage abgestimmtes Besuchskonzept erarbeitet. Mehr Informationen und Anmeldemöglichkeiten gibt es hier: www.bunker-satzvey.de
Bunker in Kirspenich: Heißer Ort im Kalten Krieg
Freitag, 09. März 2012
Abgesetzte Sendestelle des Regierungsbunkers am 10. Juni wieder offen
Offenes Staatsgeheimnis: Am 10. Juni kann das ehemalige Nachrichten-Eldorado des Bundes wieder besichtigt werden.
Im Kalten Krieg war es ein heißer Ort: DDR-Agenten waren im Hardtwald bei Kirspenich am Zaun der streng gesicherten Sendestelle des Regierungsbunkers unterwegs, recherchierten und fotografierten. Aus der Luft wurden Stanniolstreifen abgeworfen, um einer Radarstation jenseits des eisernen Vorhangs ein Echo für den präzisen Eintrag in den Warschauer Pakt-Karten zu liefern. All das ist längst Geschichte – wenn auch eine spannende und faszinierende. Heute berichten Führungen über jene Jahre, die am Originalschauplatz stattfinden: Die Sendestelle des Regierungsbunkers ist inzwischen Dokumentationsstätte, die 2012 noch am 10. Juni, 8. Juli, 12. August und 9. September offen steht. Anmeldungen hier: www.bunker-kirspenich.de