| Nächste „Eifel-Bunker-Tour“ am 28. März |
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| Sonntag, 10. Januar 2010 | |
Zwei Regierungsbunker von Bund und Land an einem Tag erleben
![]() Was früher als Staatsgeheimnis für die Öffentlichkeit tabu war, gibt es heute gleich im Doppelpack: Den Besuch von zwei Regierungsbunkern an einem Tag. Was früher als Staatsgeheimnis gebaut und betrieben und vor der Öffentlichkeit abgeschottet wurde, gibt es heute für interessierte Besucher gleich im Doppelpack: Zwei Regierungsbunker können an einem Tag besichtigt werden und laden ein zu einer spannenden Zeitreise durch den Kalten Krieg. Das Tagesprogramm der „Eifel-Bunker-Tour“ entführt am 28. März in die Bunker-Unterwelten der Bundesregierung in Bad Neuenahr-Ahrweiler und der Landesregierung Nordrhein-Westfalen in Urft. Von hier sollten die Krisenstäbe der Regierungen im Kriegsfall an einem geschützten Ort handlungsfähig weiterarbeiten können. Die „Eifel-Bunker-Tour“ beginnt und endet in der „Dokumentationsstätte Regierungsbunker, Bad Neuenahr-Ahrweiler“. Ab 10 Uhr geht es für die Besucher erstmals an diesem Tag unterirdisch auf Erkundungstour. Während der zweistündigen Führung wird die Bunkeranlage, ihre Aufgabe und auch ihre Einbindung in das Krisenmanagement „3. Weltkrieg“ erklärt, bevor es in einem modernen Reisebus auf eine knapp einstündige Fahrt zur „Dokumentationsstätte Ausweichsitz Nordrhein-Westfalen“ geht (Verpflegung und Filmprogramm während der Fahrt eingeschlossen).
![]() Besucher im mehrgeschossig ausgebauten Landesbunker Nordrhein-Westfalen. In Urft geht es dann zum zweiten mal an diesem Tag in die Unterwelt aus Beton, Stahl und Technik, die als Bunker für eine Regierung rund um die Uhr einsatzbereit gehalten wurde. Über drei begehbare Bunker-Etagen führt die Zeitreise zurück in jene Jahre, in denen sich die Weltmächte rund um die Uhr mit Atomwaffen in Schach hielten und ein Kriegsbeginn streckenweise nur noch eine Frage von Tagen oder Stunden war – so bei der Kuba-Krise 1962. Zu dieser Zeit waren beide Regierungsbunker zwar noch nicht errichtet, doch die Erfahrungen mit den markanten Spannungsszenarien schlugen sich in der Projektierung nieder, so bei der Errichtung eines Rundfunkstudios, der Fernmeldeeinrichtung oder den schlichten Zimmern für den Ministerpräsident und seine 100 Begleiter. In Urft ist alles noch an seinem Platz, der Bunker in dem Zustand, wie er Mitte der 60er Jahre errichtet wurde. So sind beide Anlagen heute wertvolle Zeitzeugnisse, die erklären, wie sich die Regierungen heimlich und von der Bevölkerung unbemerkt auf den „Tag X“ vorbereiteten. Die „Eifel-Bunker-Tour“ endet gegen 17.30 Uhr dort, wo sie begann: in Ahrweiler. Die nächsten Termine der „Eifel-Bunker-Tour“ sind der 28. März, 25. April, 30. Mai und 27. Juni 2010. Der Preis (eingeschlossen Eintritt in beiden Dokumentationsstätten, die Busfahrt sowie die Verpflegung) beträgt 48 Euro; Ermäßigungen 40 Euro (für Schüler, Studenten, Azubi, Wehrdienstleistende, Zivildienstleistende, Behinderte ab 50 %, Rentner; gegen Ausweisvorlage), Kinder bis 16 Jahre 32 Euro; Familienkarte 120 Euro. Anmeldungen (Voraussetzung zur Teilnahme!) zur „Eifel-Bunker-Tour“ nimmt
Ahrtal-Tourismus Bad Neuenahr-Ahrweiler e.V.
Telefon: 02641/917165
Fax: 02641/917161 entgegen. Die Bunkeranlagen sind für Tiere nicht zugelassen. Ein Besuch der Bunkeranlage der Landesregierung Nordrhein-Westfalen ist für Menschen mit eingeschränkter Bewegungsmöglichkeit nicht zu empfehlen. Der Besuch dieser Anlage geschieht grundsätzlich auf eigene Gefahr. Die Besucherzahl ist pro Tour begrenzt auf 50 Personen. |






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