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Donnerstag, 29. Juli 2010 |
Mord und Totschlag in den Stabsstellen der Landesregierung
Mit der „Criminale 2010“ erobert ein ganz neues Genre den ehemaligen Ausweichsitz Nordrhein-Westfalens: Es geht um Mord und Totschlag in den Stabsstellen der Landesregierung. Denn am 11. September tragen ab 15 Uhr vier Krimiautoren ihre Werke im Bunker vor. Es geht um eiskalte Verbrechen im nicht weniger eiskalten Bunker. Eine Kulisse der Extraklasse wartet auf die Besucher – bei acht Grad und einer Einrichtung der 60er Jahre, die für nicht minder blutige Augenblicke der Weltgeschichte eingerichtet wurde. Am 11.9. werden auch Geheimnisse um die Anlage selbst gelüftet, in deren Bauzeit sich ominöse Todesfälle zugetragen haben, über die 50 Jahre eisern geschwiegen wurde ...
Mehr Infos zur Veranstaltung unter www.bunker-doku.de
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Samstag, 29. Mai 2010 |
Telefonzelle des Regierungsbunkers wieder da
Das Bett des Bundeskanzlers stand jahrelang in einem Privathaushalt, die Kameras aus dem Bunker-Fernsehstudio im Keller des WDR, der Stuhl des Friseursalon im Lager des Deutschen Museums. Was sie eint: Alle kehrten zurück in den Regierungsbunker und sind heute in der Dokumentationsstätte zu sehen. Doch die Serie der „Rückkehrer“ reißt nicht ab. Der jüngste Fall: Eine von zwei Telefonzellen des Regierungsbunkers ist wieder da.
Rückruf in den Bunker |
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Mittwoch, 12. Mai 2010 |
„Zutritt untersagt“: Dokumentationsstätte stellt Warntafel mit Widmung Joseph Beuys aus
Als Joseph Marquet aus Dernau am 4. April 1981 früh seinen Dienst im
Verwaltungsgebäude des Regierungsbunkers in Marienthal antrat, ahnte er
noch nicht, dass er an diesem Tag einem der bekanntesten deutschen
Künstler der Nachkriegszeit begegnen sollte – Joseph Beuys. Gedanken an
Beuys – das sind die an einen schmächtigen Mann in Jeans mit weißem
Hemd, Anglerweste und Filzhut – seine Markenzeichen. Und so erschien
er auch an diesem 4. April zu einer angekündigten Demonstration am
Marienthaler Regierungsbunker. Am Morgen jenes 4. April 1981 ist Joseph Marquet bereits früh auf den
Beinen. Er ist im Referat Sicherheit des Regierungsbunkers beschäftigt
und weiß um die angekündigte Demonstration, die sich gegen den
Nato-Doppelbeschluss und die atomare Aufrüstung richtet.
Beuys und der Bunker |
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65 Jahre Kriegsende – und dann? |
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Sonntag, 09. Mai 2010 |
Wie Wehrmachtsgrößen Nachkriegsgeschichte schrieben – auch im Regierungsbunker
8. Mai 1945, 23.01 Uhr: Die bedingungslose Kapitulation Deutschlands
tritt in Kraft. Der 2. Weltkrieg ist zu Ende. Doch während sich die
meisten Wehrmachtssoldaten ergeben, steigt in Stendal der letzte
Befehlshaber der 9. Armee, Theodor Busse, auf ein ausrangiertes Fahrrad
des Arbeitsdienstes und tritt, als General nicht mehr zu erkennen, eine
eigenwillige Fahrradtour quer durch Deutschland an. Busse strampelt
sich ab - und wird es über 500 Kilometer nicht nur nach Hause schaffen,
sondern auch nach ganz oben im Apparat der deutschen Nachkriegspolitik,
der durchsetzt ist von Wehrmachtsgrößen. Wie es nach dem 8. Mai 1945
für die Befehlshaber weiterging - eine Einzelaufnahme für den Fall
Theodor Busse, der auch für andere steht.
65 Jahre Kriegsende – und dann? |
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Freitag, 12. März 2010 |
Mit der Bunker-Tour „Regierungsbunker²“ am 3.10. zur Sendestelle Kirspenich
Die „Dokumentationsstätte Regierungsbunker“ in Bad Neuenahr-Ahrweiler
ist auch im dritten Museumsjahr ein Besuchermagnet. Über 150.000
Besucher kamen bisher und informierten sich über Aufbau und Funktion
des Bunkers wie auch über seine Rolle im Kalten Krieg. Das nationale
und internationale Interesse an diesem Ausnahmebauwerk, aus dem die
Bundesregierung den 3. Weltkrieg „organisieren“ sollte, ist groß. Für
den Betreiber der Dokumentationsstätte, den „Heimatverein
Alt-Ahrweiler“ allerdings längst kein Grund, sich zurück zu lehnen:
Ständig arbeitet man an neuen Ausstellungsinhalten und Sonderprogrammen
– so an der neuen Bunker-Tour „Regierungsbunker²“, die erstmals im Juli durchgeführt wurde und am 3. Oktober zum zweiten und vorerst letzten Mal stattfindet.
THW 3 die Zweite |
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Nächste „Eifel-Bunker-Tour“ am 26. September |
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Sonntag, 10. Januar 2010 |
Zwei Regierungsbunker von Bund und Land an einem Tag erleben
Was früher als Staatsgeheimnis gebaut und betrieben und vor der Öffentlichkeit abgeschottet wurde, gibt es heute für interessierte Besucher gleich im Doppelpack: Zwei Regierungsbunker können an einem Tag besichtigt werden und laden ein zu einer spannenden Zeitreise durch den Kalten Krieg. Das Tagesprogramm der „Eifel-Bunker-Tour“ entführt am 26. September in die Bunker-Unterwelten der Bundesregierung in Bad Neuenahr-Ahrweiler und der Landesregierung Nordrhein-Westfalen in Urft. Von hier sollten die Krisenstäbe der Regierungen im Kriegsfall an einem geschützten Ort handlungsfähig weiterarbeiten können.
Nächste „Eifel-Bunker-Tour“ am 26. September |
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Das vergessene „Sonderbauwerk“ der Landeszentralbank Nordrhein-Westfalen |
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Freitag, 20. November 2009 |
Wie die kardanisch gefederte Finanzversorgung im Ernstfall funktionieren sollte
Es ist genau vierzig Jahre her, seit sich in einem beschaulichen Örtchen der Nordeifel dreißig Personen zu einem Experiment der besonderen Art zusammenfanden. Der Grund dieses Treffens war die Fertigstellung einer unterirdischen Bunkeranlage, die von den Bauherren und Auftraggebern während ihrer Bauzeit mit einer Vielzahl von verschleiernden Tarnbezeichnungen belegt wurde, um öffentliche Aufmerksamkeit zu verhindern.Die Teilnehmer des Experimentes begaben sich für viereinhalb Tage unter die Erde und nahmen an einer Funktionsprüfung teil, die den Namen "Bunkerbelegungsversuch im Sonderbauwerk Steinfurt" erhalten hatte. Nur gibt es in der Eifel keine Stadt, kein Dorf und keine Gemarkung dieses Namens.
Das vergessene „Sonderbauwerk“ der Landeszentralbank Nordrhein-Westfalen |
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50 Jahre: Deutsche Bunkerbau-Elite in Ahrweiler |
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Sonntag, 08. November 2009 |
Ein viertel Jahrtausend Bunkererfahrung traf sich zur 50. Jahrfeier am 8.11.2009
Vor 50 Jahren konzentrierte der Bund den deutschen Bunkersachverstand
in Marienthal: Experten für Betonbau, Tore, Türen, Belüftungssysteme
oder Bergbau wurden aus allen Teilen der Bundesrepublik an der Ahr
zusammen gezogen, um hier die Baumaßnahme Regierungsbunker
vorzubereiten und umzusetzen. Mitarbeiter von damals trafen sich am 8.
November 2009, genau 50 Jahre nach Beginn der Baumaßnahme
(Trümmerräumung und Tunnelsanierung ab 9.11.1959) in der
Dokumentationsstätte Regierungsbunker. In der Addition brachte es diese
Mannschaft mit ihren Berufsjahren auf über 250 Jahre Bunkererfahrung.
50 Jahre: Deutsche Bunkerbau-Elite in Ahrweiler |
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50 Jahre: Ein großes Stück vom Nichts |
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Donnerstag, 05. November 2009 |
Am 9.11.1959 begann die Bundesregierung mit dem Bau ihres Bunkers
Es ist Mittwoch, der 9. November 1959. Es ist strahlendblauer Himmel über der Eifel, von Westen ziehen Wolken auf. In die aufgehende Sonne dieses Morgens hinein marschiert eine Handvoll Bauarbeiter über das Gelände des Bahndamms zwischen dem Kuxberg und dem Trotzenberg, oberhalb des Eifelortes Marienthal. Ihr Ziel: Ein schwarzes Loch - der Zugang eines ehemaligen Eisenbahntunnels. Eigentlich ist es ein Tag, wie andere zuvor auch. Die Arbeiter verschwinden in der Öffnung des Berges. Die unterirdische Eisenbahnstrecke zwischen Dernau, Marienthal und Ahrweiler wird da repariert, wo sie nach dem zweiten Weltkrieg durch alliierte Sprengkommandos zerstört wurde.
50 Jahre: Ein großes Stück vom Nichts |
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Brauner Bretterzaun (ergänzt am 5.12.2009) |
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Mittwoch, 04. November 2009 |
Theo Saevecke: Vom NS-Kriegsverbrecher zum Sicherheitschef im Regierungsbunker
Der Aktenfund im Koblenzer Bundesarchiv ist ein Schwergewicht, der Inhalt hat es in sich: Hat das Bundesinnenministerium schwer NS-belastete Mitarbeiter des Bundeskriminalamtes auf der Baustelle des Regierungsbunkers, später „Dienststelle Marienthal“, in leitender Funktion eingesetzt? Jetzt erstmals im Bundesarchiv ausgewertete Akten des Bundesministerium des Innern (BMI) belegen: Mindestens zwei Mitarbeiter in der Leitung des Referates Sicherheit des Regierungsbunkers waren während der NS-Zeit aktiv in SS, SD, Gestapo bzw. Geheimer Feldpolizei an Kriegsverbrechen beteiligt. Die Recherchen, in die sich auch ehemalige Mitarbeiter der „Dienststelle Marienthal“, ein leitender BKA-Mitarbeiter a.D., Krimi-Autor Jacques Berndorf (Eifel-Krimis) sowie die Staatssicherheit (Hauptverwaltung Aufklärung) der DDR einbrachten, geben Einblicke in ein bislang völlig unbekanntes Kapitel um das „Staatsgeheimnis Nummer 1“.
Brauner Bretterzaun (ergänzt am 5.12.2009) |
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Ausstellung „Kansa“ ab 29.8. offen |
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Freitag, 28. August 2009 |
Beeindruckendes Ensemble für Völkerverständigung im Bunker
Ab 29. August lädt die Dokumentationsstätte Regierungsbunker mit „Kansa“ zur ersten Kunstausstellung im Museumszeitalter der Bunkeranlage ein. Zu sehen sind die Skulpturen des finnisch-deutschen Künstlerpaars Goller-Masalin aus Niederdürenbach in der Eifel. Der Bunker wird damit eingebunden in ein weltumspannendes Netzwerk für Verständigung und Aussöhnung, das Goller-Masalin mit ihren Objekten seit Jahren aufbauen.
Die Ausstellung ist vom 29.8 bis 29.10. im Rahmen der Öffnungszeiten der Dokumentationsstätte zu besichtigen. Mehr Infos: www.bunker-doku.de
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Besucher erobern saarländischen Ausweichsitz |
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Samstag, 22. August 2009 |
Veranstaltung über und im Bunker mit starker Resonanz
In den 3. Weltkrieg zogen die 100 Gäste der Veranstaltung „So war der
3. Weltkrieg“ - ein provokanter Titel, wie Dr. Jörg Müller vom Verein
für Heimatkunde Wadern e.V. feststellte. Doch die Inhalte waren nicht
weniger provozierend, denn es wurde konkret: Was planten die
Regierungen von Bund und Ländern in der Zeit des Kalten Krieges für den
„Tag X“? Wie weit reichte diese Planung in das ganz normale Leben, ohne
das es durch die Bevölkerung bemerkt wurde? In der Mediothek des
Hochwald-Gymnasiums in Wadern wurden in zwei Vorträgen Fakten genannt.
Anschließend ging es für die Gäste in den Keller – und damit in die
Praxis.
Besucher erobern saarländischen Ausweichsitz |
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Donnerstag, 02. Juli 2009 |
Neue Internetplattform www.bunker-doku.de ist online
Vom Bunker zur Dokumentationsstätte – unter diesem Motto steht das neue Internetportal www.bunker-doku.de und informiert über die Dokumentationsstätten Regierungsbunker, Bad Neuenahr-Ahrweiler sowie Ausweichsitz Nordrhein-Westfalen. Die Internetseite beschreibt die geschützten Ausweichsitze von Bund und Ländern, die in der Zeit des Kalten Krieges geheim errichtet und betrieben wurden. Es geht um die Bauwerke, ihre technische Einrichtung und insbesondere um die Aufgaben dieser Bunkeranlagen, denen heute als Dokumentationsstätten eine wichtige Aufgabe bei der Vermittlung jener Jahre zu kommt.
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Nächste "Eifel-Bunker-Tour" am 20. Dezember |
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Samstag, 20. Juni 2009 |
Zwei Regierungsbunker an einem Tag: Programm in den Dokumentationsstätten von Bund und Land auch im Jahr 2010
Die nächste "Eifel-Bunker-Tour" findet am 20. Dezember statt. Noch sind Plätze für dieses bundesweit einmalige Angebot frei, das die Gäste an einem Tag durch die Regierungsbunker von Bund (Bad Neuenahr-Ahrweiler) und Land Nordrhein-Westfalen (Urft) führt. Mit der Dezember-Tour bieten die Dokumentationsstätten in Zusammenarbeit mit Ahrtal-Tourismus (tel. Buchung: 02641/ 91 71 65) letztmalig in diesem Jahr die Zeitreise durch den Kalten Krieg, doch auch 2010 wird die "Eifel-Bunker-Tour" fortgesetzt. Die Termine bis Ende Juni stehen. Die Tour findet immer am letzten Sonntag im Monat statt. Dann geht es an einem Tag (10 – 17.15 Uhr inkl. Verpflegung) durch zwei Atombunker aus den 60er Jahren, werden Aufgaben und Aufbau der Anlagen erläutert sowie eine zeitgeschichtliche Einordnung in die Jahre des Kalten Krieges, in ein zivil-militärisches Gesamtkonzept der NATO vorgenommen.
Nächste "Eifel-Bunker-Tour" am 20. Dezember |
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Geheimakte Regierungsbunker – die Zweite |
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Donnerstag, 18. Juni 2009 |
Neuauflage des Buches, das zusammen mit der Dokumentationsstätte Regierungsbunker Zeitgeschichte (be)schreibt
Nach einem Jahr als Dokumentationsstätte hat der Regierungsbunker alle Erwartungen übertroffen und wurde von internationalen Besuchern überrannt. In diesen Tagen wurde der ehemalige Atombunker zum Europäischen Kulturgut ernannt. Und auch das Buch „Geheimakte Regierungsbunker“, vor einem Jahr erschienen, war schneller vergriffen als gedacht.
Der Regierungsbunker schreibt Geschichte – noch immer. Eine neue, nicht erwartete, aber durchaus erfolgreiche. Sie steht auch für das starke Interesse der Menschen an einer Zeit, die einige Staatsgeheimnisse hervorbrachte, die nur sehr zäh ihre Story erzählen wollen.
Geheimakte Regierungsbunker – die Zweite |
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Geisterschiff des Kalten Krieges |
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Donnerstag, 14. Mai 2009 |
Deutschlands luxuriösester Ausweichsitz, den keiner kennt
Es ist eines jener Dörfer – irgendwo im Hunsrück – an deren Ortsausgangsschild man immer noch Tempo 80 hat, wenn man am Ortseingangsschild nicht sofort auf die Bremse gegangen ist. Was zwischen den beiden Schildern liegt, erinnert an ein Heimatmuseum. Und auch um das Häufchen Häuser gibt es nichts, was rasante Entwicklungen der vergangenen 100 Jahre verrät. Baumgruppen und Ackerflächen, durch die sich die einzige Straße ihren Weg bahnt. Die führt hinter dem Ort steil bergab in eine lang gezogene Rechtskurve, in der die Leitplanken wegen eines kleinen, unscheinbaren Wirtschaftsweges unterbrochen sind, der ins Irgendwohin der Felder führt.
Geisterschiff des Kalten Krieges |
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Regierungsbunker ist Europäisches Kulturgut |
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Freitag, 01. Mai 2009 |
Denkmalschutz: Von Landesabsagen zum bedeutendsten Preis Europas
Vom geheimen Regierungsbunker ins öffentliche Rampenlicht, nun auf die europäische Bühne des Denkmalschutzes – in den vergangenen Monaten hat der „Ausweichsitz der Verfassungsorgane des Bundes“ seine Geschichte um einige markante Eckdaten bereichert. Nun ist das Bauwerk „Europäisches Kulturgut“ und mit dem bedeutendsten Denkmalpreis Europas ausgezeichnet. Besonders für die Mitarbeiter der "Dokumentationsstätte Regierungsbunker" und den Heimatverein "Alt Ahrweiler" als Träger des Museums eine Anerkennung ihrer Arbeit vor Ort.
Regierungsbunker ist Europäisches Kulturgut |
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Freitag, 03. April 2009 |
Nach erfolgreicher „Eifel-Bunker-Tour“ Fortsetzung für Herbst geplant
Gebaut als Atombunker in der Zeit des Kalten Krieges, hat der
Ausweichsitz der Landesregierung Nordrhein-Westfalen als
Dokumentationsstätte einen Traumstart hingelegt: Die ersten Besucher
waren begeistert von der Anlage, ihrer Einrichtung und dem
Museumskonzept. An sieben Sonntagen konnten die Dokumentationsstätten in Ahrweiler (Bund) und Urft (Land Nordrhein-Westfalen) im Rahmen der „Eifel-Bunker-Tour“ gemeinsam besichtigt werden. 400 Besucher haben dieses Sonderangebot genutzt, das im Herbst 2009 fortgesetzt wird - dann im Vierwochenrhythmus.
Begehrte Bunkerplätze |
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Freitag, 06. März 2009 |
„E-Day“ vor 30 Jahren: Am 6. März 1979 beginnt der atomare Weltuntergang
Sie gelten noch immer als Tabu: Die streng geheimen NATO-Drehbücher
für den 3. Weltkrieg sind Verschlusssache und der Öffentlichkeit nicht
zugänglich. Entstanden und stets weiterentwickelt im Kalten Krieg. Wie
präzise die Planungen für die Stunden des Weltunterganges aussahen, wie
detailliert der Weg dorthin durchgespielt wurde, machen jetzt erstmals
freigegebene Akten deutlich. Zwar liegen die Original-Drehbücher noch
immer in Geheimarchiven. Doch die, die mitübten, mussten sich an den
NATO-Vorgaben orientieren und schufen eine eigene Aktenlage:
Bundesinnenministerium, die Landesregierungen, die DDR-Spionage,
darüber hinaus Erinnerungen von Teilnehmern. Eine spannende Zeitreise
zurück ins Jahr 1979.
So war der 3. Weltkrieg |
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Zum Tod von Bundesinnenminister a.D. Ernst Benda |
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Montag, 02. März 2009 |
Ehrengästeführer der „Dokumentationsstätte Regierungsbunker“ verstarb 84-jährig
„Wir müssen zur Zeit die Diskussion über einen Vortrag leider vertagen.“ Die Antwort am 9. Februar 2009 von Bundesinnenminister a.D. Prof. Dr. Ernst Benda, Ehrengästeführer der „Dokumentationsstätte Regierungsbunker“ zur Planung seines Vortrages „Notstand und Demokratie: Deutschland im Kalten Krieg“ im 60. Gründungsjahr der Bundesrepublik. Veranstaltungsort: Der Regierungsbunker. Gesundheitlich bereits angeschlagen, starb der ehemalige Politiker und Präsident des Bundesverfassungsgerichtes nicht einmal einen Monat später am 1. März 2009.
Zum Tod von Bundesinnenminister a.D. Ernst Benda |
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Dienstag, 13. Januar 2009 |
Zurück auf der Bühne des Kalten Krieges: Der Postbunker in Staffel
Die Zugluft trägt den Geruch von Linoleum durch den Berg. Am schwarzen
Brett flattert ein vergilbtes Fax: Neue Tarifverträge der Deutschen
Telekom zum 1.1.1993. Auf einem langen Gang flackert einsam eine
Neonleuchte vor sich hin und wirft ihr zittriges Licht auf den Schriftzug
„Essenausgabe“. Gekocht wird zwar schon lange nicht mehr in der
„Sonderbetriebsstelle Kesseling 0“, doch die weltkriegsfeste,
unterirdische Telefonvermittlung des Regierungsbunkers im kleinen
Eifelort Staffel ist heute weit mehr „Bunker“ als das Flaggschiff in
Marienthal.
Adenauers Anschluss |
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Sonntag, 07. Dezember 2008 |
Unter "Geheim" auf Zeitreise geschickt: der saarländische Ausweichsitz in Wadern
Das hatte es in Wadern noch nicht gegeben – noch nie! Auf dem
Marktplatz stehen Lehrer und Schüler des Hochwaldgymnasiums im Kreis,
schweigend, eine ganze Stunde. Die verteilten Flugblätter erzählen,
warum. Es ist ein Protest gegen die Aufrüstung, gegen die Stationierung
nuklearer Mittelstreckenraketen in Deutschland. Es ist das Jahr 1983.
Mit dabei: Mathias Wolbers, Lehrer für Französisch und Politik. 24
Jahre später wird er sich an jenen Tag erinnern, als er in die
50-Jahr-Festschrift des Gymnasiums im Jahr 2007 schreibt: „Mit Aktionen wie der erwähnten „Schweigestunde für den Frieden“
versuchten wir, auch in der tiefen saarländischen Provinz andere
Menschen für den Frieden und gegen die atomare Rüstung zu mobilisieren.“
Auf „Auto“ umgeschaltet |
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Bundespräsident und Ministerpräsident sehen sich Regierungsbunker an |
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Montag, 17. November 2008 |
Besucher zeigen sich beeindruckt von der Anlage und vom Engagement des Trägers
Bundespräsident Horst Köhler mit Ehefrau Eva Luise Köhler und dem rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten Kurt Beck an der Seite, zeigte sich tief beeindruckt beim Besuch der „Dokumentationsstätte Regierungsbunker“ am Vormittag des 17. November. „Ich habe zwar einiges darüber gehört, mit dieser Größe und der Ausstrahlung aber nicht gerechnet“, so Köhler beim Weg durch den ehemaligen Bunker. Für die Dokumentationsstätte markiert der Besuch des Staatsoberhauptes den Höhepunkt in der noch jungen Museumsgeschichte. Am 1. März 2008 eröffnet, konnten bisher fast 70.000 Besucher begrüßt werden – nun auch ein Deutscher, für dessen Amtsvorgänger der Bunker u.a. gebaut wurde.
Bundespräsident und Ministerpräsident sehen sich Regierungsbunker an |
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Sechs Monate und 45.000 Besucher später |
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Mittwoch, 10. September 2008 |
Vor einem halben Jahr öffnete die „Dokumentationsstätte Regierungsbunker“
„Was wissen Sie über den Verbindungstunnel nach Bonn“, fragte der ältere Herr den Gästeführer. „Nichts, denn es gibt ihn nicht“. Mit einem entzückten Grinsen folgte dieser Antwort: „Doch. Ich habe ihn einige Male benutzt“. Jede weitere Information blieb der Besucher wegen der hohen Geheimhaltung schuldig. Tage zuvor „flüsterte“ ein Mann um die 80 der mitgereisten Familie und Verwandtschaft auf der Museumsplattform zu, wie sie damals hier mit der Spritzgussmaschine den Beton an die Wand gebracht hatten. Da fast die gesamte Gruppe aus der Familie bestand, wussten nun alle Besucher Bescheid. Alltag in einem der ungewöhnlichsten Museen Deutschlands. Vor sechs Monaten öffnete die „Dokumentationsstätte Regierungsbunker“.
Sechs Monate und 45.000 Besucher später |
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Sonntag, 31. August 2008 |
Von einem Ausweichsitz zum anderen: Honeckers staatsgeheimes Endzeitdomizil
Er ist das Gegenstück zum „Ausweichsitz der Verfassungsorgane des Bundes“ hinter dem Eisernen Vorhang, verbuddelt im Sandboden der Mark Brandenburg und hört - wenig poetisch - auf den Namen „Objekt 17/5001“. Eher bekannt ist das unterirdische Ausnahmebauwerk unter dem Namen „Honeckerbunker“. Im Herbst 2008 öffnete sich das staatsgeheime Reich der DDR-Führung, um es anschließend noch besser – und endgültig - zu verschließen.
Deutsche Bunkerwelten |
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Dabei gewesen im Gänsehautparadies |
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Sonntag, 24. August 2008 |
Extraklasse: Jacques Berndorf und Christian Willisohn heizten dem kalten Krieger ein
Premierenfieber mit Gänsehauteffekt: Was Jacques Berndorf und Christian Willisohn am Samstagabend (23.8.) vor vollen Rängen auf der Aussichtsplattform der Dokumentationsstätte Regierungsbunker veranstalteten, kann als Straftatbestand gelten. Tatort Bunker. In grobem Vorsatz entführten sie die Gäste mit ihrer musikalischen Lesung in einer Unterwelt, die einen solchen Fall noch nicht erlebt hatte. Und das hier, im Regierungsbunker, der abgekoppelt von der normalen Welt vor der Tür doch eigentlich durch nichts mehr zu erschüttern war.
Dabei gewesen im Gänsehautparadies |
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Ausstellung: „Licht wie Glas - im Bunker" |
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Sonntag, 10. August 2008 |
Handwerkskammer stellt Lichtkompositionen in Koblenzer Weltkriegsbunker aus
Drei Meter starke Wände aus Stahlbeton, dahinter filigrane Werke aus Glas, einige so elegant bizarr gefertigt, dass man um ihren Bestand bangt, drückt man auf den Schalter und lässt das auf sie los, was sie einfangen und formen: Licht. „Licht wie Glas – im Bunker“ heißt die ungewöhnliche Ausstellung der Handwerkskammer Koblenz an einem ungewöhnlichen Ort mit ganz und gar ungewöhnlichen Kompositionen.
Ausstellung: „Licht wie Glas - im Bunker" |
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„Herr Ministerpräsident, es ist Zeit für den Bunker ...“ |
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Sonntag, 13. Juli 2008 |
Drehbuch (Ost) für die ersten norddeutschen Tage des 3. Weltkrieges
In Zusammenarbeit mit den Vereinen „unter Hamburg“ und „unter Schleswig-Holstein“ ist in Auswertung geheimer Akten aus dem Militärarchiv Warschau und dem Bundesarchiv Koblenz ein komplexes Bild entstanden: Das Szenario der ersten drei Tage des 3. Weltkrieges, wie es die Drehbücher des Warschauer Paktes zeichneten. Kriegsschauplatz ist der norddeutsche Raum zwischen der innerdeutschen und der dänischen Grenze. Im oberen Zipfel Deutschlands lag im kleinen Dorf Lindewitt der Bunker
des Ministerpräsidenten von Schleswig-Holstein. 15 Jahre nach seiner
Schließung 1993 stimmte das Innenministerium Schleswig-Holsteins jetzt
einer erstmaligen Öffnung für zivile Besucher zu.
„Herr Ministerpräsident, es ist Zeit für den Bunker ...“ |
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Donnerstag, 19. Juni 2008 |
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Mitten im Wald, am Ende einer unscheinbaren Straße, liegt der Eingang zum ehemaligen Regierungsbunker. Seit 1. März ein Museum, konnten hier bisher fast 25.000 Besucher begrüßt werden. Die "Dokumentationsstätte Regierungsbunker" hat sie alle beeindruckt, gilt sie doch als einer der wenigen Orte der Bundesrepublik, der in Originalzustand am Originalschauplatz die Zeit des Kalten Krieges spüren lässt.
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Samstag, 07. Juni 2008 |
40
Jahre Notstandsgesetze, Proteste, und ein Bunker als unsichtbares Feindbild
Die 68er
Bewegung feiert Geburtstag: Vor 40 Jahren wird sie geboren aus dem Widerstand
gegen die Verabschiedung der Notstandsgesetze. Gewerkschaften, Studenten, sogar
Teile der F.D.P. hatten massiv davor gewarnt: Dem Staat würden neue
Machtinstrumente in die Hand gegeben, die weite Teile der Demokratie aushebeln
könnten. Voraussetzung: In der Bundesrepublik würde ein innerer oder äußerer
Notstand ausgemacht.
Die Rückkehr der 68er |
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Willkommen im Regierungsbunker! |
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Samstag, 01. März 2008 |
Dokumentationsstätte blickt auf den ersten Museumstag zurück
Es war der
erhoffte über Monate gut vorbereitete, durchweg positive Museumsstart im
Bunker: Ein interessiertes Publikum aus jung und alt machte sich auf den Weg über
die unterirdische Museumsmeile in der Dokumentationsstätte Regierungsbunker,
die Punkt 10 Uhr mit der ersten Besuchergruppe öffnete. Die ersten, ganz
normalen Bundesbürger, starteten in den Teil, der über Jahrzehnte
ausschließlich der Regierung vorbehalten war und nun in seinem ursprünglichen
Zustand seine Tore öffnet.
Willkommen im Regierungsbunker! |
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Dokumentationsstätte feierlich eröffnet |
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Donnerstag, 28. Februar 2008 |
Schlüsselübergabe: Regierungsbunker lädt ab 1. März
zum Besuch ein
Es war der erste von vier „großen“ Bunker-Tagen: Am 28.
Februar 2008 um Punkt 11 Uhr begann mit den einleitenden Worten von Florian
Mausbach, Präsident des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung, die
Eröffnungsfeier anlässlich der Schlüsselübergabe der Dokumentationsstätte
Regierungsbunker vom Bund an den Träger „Alt-Ahrweiler“. Ab sofort hat der
ehemalige Regierungsbunker eine neue Aufgabe: Er lädt ein, das Zeitalter des
Kalten Krieges kennen zulernen.
Dokumentationsstätte feierlich eröffnet |
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„Geheimakte Regierungsbunker“ ist geöffnet |
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Mittwoch, 20. Februar 2008 |
Das Tagebuch eines Staatsgeheimnisses lädt seit 1. März 2008 zum Nachlesen ein
Er gilt als eines der am besten
gehüteten Staatsgeheimnisse der deutschen Nachkriegsgeschichte: Der
Regierungsbunker im Ahrtal bei Bonn. Die Bunkeranlage mit dem Decknamen
„Rosengarten“ stand in der Zeit des Kalten Krieges unter dem nebulösen Schleier
der Geheimhaltung jahrzehntelang auch für finanziellen
Wildwuchs. Eine Welt, die sich bisher der Öffentlichkeit verschloss ...
Jörg Diester enttarnt dieses
Kapitel deutscher Geschichte nach der Freigabe bisher geheimer Akten der
beteiligten Bundesministerien in „Geheimakte Regierungsbunker – Tagebuch eines
Staatsgeheimnisses“ und reichert seine Erkenntnisse an mit Geschichten und Gesprächen
von und mit Zeitzeugen aus Deutschland West und Ost. Darunter sind Dr.
Annemarie Renger (verstorben am 3. März 2008, ehemalige Bundestagspräsidentin) und Wolfram Dorn,
Staatssekretär im Bundesinnenministerium – beide Teilnehmer der legendären
Kommandostabsübung „Fallex 66“ im Bunker und Mitglieder des Notparlaments. Aber
auch bekannte Journalisten, am Bau Beteiligte und deren Familien bis hin zur
DDR-Spionage bringen sich ein.
Das Buch ist über die Verlagsanstalt Handwerk zu bestellen
„Geheimakte Regierungsbunker“ ist geöffnet |
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Papa starb "Vertraulich - nur für den Dienstgebrauch" |
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Dienstag, 22. Januar 2008 |
Am 25. Januar 1965 hinterließ Gerhard Wentzek seine Frau und vier Kinder
"Es war ein Montag, das werde ich nie vergessen. Morgens setzte sich Papa in den Fiat 500 und fuhr zur Arbeit ins Ahrtal. Am Nachmittag standen mehrere Herren in schwarzen Anzügen in der Küche und hatten ihre Hüte abgenommen, als sie uns mitteilten, dass er tot sei. Es war der Tag, an dem meine Kindheit zu Ende war". Erinnerungen von Monika Jenny Stelz an jenen Januartag vor 43 Jahren. Mit seinem Tod hinterließ Gerhard Wentzek, ein 39-jähriger Bergmann aus Hachenburg im Westerwald, Ehefrau Jenny und die vier Kinder im Alter zwischen 2 und 14 Jahren.
Papa starb "Vertraulich - nur für den Dienstgebrauch" |
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Freitag, 07. Dezember 2007 |
Und dann war plötzlich Schluss ...
Mit reichlich Verspätung zog das Ende des Kalten Krieges im staatsgeheimen Teil des Ahrtals ein. Es ist der 9. Dezember 1997, als in Bonn das Bundeskabinett zusammenkommt und beschließt, seinen Ausweichsitz samt Dienststelle Marienthal dicht zu machen. Das gigantische Röhrensystem war mit Verlauf dieses Dienstagvormittags vor 10 Jahren plötzlich ohne Aufgabe. Doch mit dieser Entscheidung ging nicht nur der Bunker ungewissen Zeiten entgegen. Betroffen waren auch die noch 180 Mitarbeiter vor Ort und zahlreiche Unternehmen, die diesen Auftraggeber fest auf ihrer Rechnung hatten. Längst hatte die Anlage eine wirtschaftliche Ausstrahlungskraft und von ihr hingen mehr Arbeitsplätze ab, als die unter Tage oder in der Dienststellenverwaltung.
Vor 10 Jahren |
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Freitag, 30. November 2007 |
Deutschlands heimlicher Atomtest
Flughafen Köln-Wahn, 1.12.1957. In den diesigen Dezemberhimmel hebt um Punkt 11.45 Uhr eine Maschine der skandinavischen Fluggesellschaft SAS ab, Reiseziel Kopenhagen. An Bord sitzen in der 1. Klasse einige Deutsche mit einem Endziel, dass garantiert kein anderer Passagier teilt. Am 2.12., 6 Uhr morgens, erreichen sie Winnipeg in Kanada, dann um 11 Uhr Los Angeles, USA. Schließlich um 16.30 Uhr Las Vegas. Am nächsten Morgen um 8 Uhr verlassen sie mit einem Bus den Ort, der noch längst kein Spielerparadies ist, Richtung Nordwesten. Es geht 100 Kilometer durch unbewohnte Wüste. Nach zwei Stunden hält das Fahrzeug, eingesetzt zu einer Sonderfahrt von der amerikanischen Regierung, an einem Posten. Sicherheitsüberprüfung. Es geht weiter zum "Camp Mercury", in dem die Gäste aus good old germany für eine Woche einchecken. Kein gewöhnliches Hotel, sondern die Siedlung amerikanischer Atomforscher. Das Ziel ist erreicht: Das streng abgeschirmte US-Atomtestgelände in der Wüste Nevadas.
Vor 50 Jahren |
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1. März 2008: Dokumentationsstätte Regierungsbunker öffnet Tore |
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Dienstag, 20. November 2007 |
Einmaliges deutsches Zeitzeugnis
des Kalten Krieges lädt als Museum ein
Auf der langen Reise durch die Zeit nimmt der ehemalige Regierungsbunker
ab 1. März kommenden Jahres eine neue Aufgabe wahr: Als einmaliges Zeugnis des
Kalten Krieges laden Teilbereiche in einen über Monate um- und ausgebauten
Museumsbereich ein, dieses Staatsgeheimnis a.D. zu entdecken. In der
Rubrik „Museum“ gibt es unter www.ausweichsitz.de neue Informationen sowie einen Übersichtplan mit Fotos zur
„Dokumentationsstätte Regierungsbunker“.
Zur Rubrik Museum
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Ein Gesetz und sein gebunkerter Millionenhaushalt |
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Dienstag, 09. Oktober 2007 |
9. Oktober 1957: Die Bundesregierung verabschiedet ihr Zivilschutzgesetz
Am 9. Oktober 1957 beschließt die Bundesregierung nach jahrelanger kontroverser Verhandlung das "Gesetz zum Schutz der Zivilbevölkerung". Es bildet die Grundlage für ein umfassendes, ziviles Schutzbauprogramm, dass allerdings nie in die Tat umgesetzt wird. Für den Bau des Regierungsbunkers ist es die Grundlage für eine Führung im Deutschen Staatshaushalt. Ab sofort kann man im Bundesinnenministerium auf Gelder zugreifen, die für diese Baumaßnahme seit Jahren vorhanden sind und angespart werden, allerdings einem Sperrvermerk unterliegen. Ergebnis politischer Scharmützel, die sich fernab der Öffentlichkeit zwischen Ministerien, Ministern und dem Bundeskanzler abspielen.
Ein Gesetz und sein gebunkerter Millionenhaushalt |
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Montag, 24. September 2007 |
Bundesweit gehen Regierungen auf Tauchstation
Die Mischung aus Mystik und Historienepos kommt an: Umberto
Eco schreibt die Story, Buch und Film werden zum Megaerfolg. „Der Name der
Rose“ füllt Kinosäle, wird zum Welterfolg. Doch überlässt das Buch der
Phantasie seines Lesers, wie es in jenem mittelalterlichen Kloster aussieht,
liefert der Film präzise Bilder - auch wenn es die beeindruckende Kulisse so
gar nicht gibt. Es ist eine Mischung aus Studioaufnahmen und Dreh an realen
Plätzen. Einer, der überwiegend bemüht wird, liegt weit nördlich der Alpen.
Macht aus der Tiefe |
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Dienstag, 28. August 2007 |
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Dieser Herbst wird heiß! Mit
neuen Angeboten um das, was der Ausweichsitz hinterließ. Mit neuem Wissen um
das, was der Kalte Krieg verbunkert und unversehrt auf eine eigenwillige
Zeitreise geschickt hat. Mit Einblicken in - nicht ganz offizielle - politische
Entscheidungen vergangener Jahre. Einige haben es geschafft, ihre nebulöse Spur in einem halben Jahrhundert zu hinterlassen.
Heißer Herbst 2007 |
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