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Impressionen rund um den ehemaligen Regierungsbunker
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Aktuelles
Exklusiv: Neue Baubilder vom NRW-Ausweichsitz
Donnerstag, 04. Februar 2010

Erweiterung der Foto-Dokumentation unter www.bunker-doku.de

Über 1.100 Fotos in den Galerien von www.ausweichsitz.de und mehr als 400 Fotografien unter www.bunker-doku.de, jedes einzelne davon beschriftet und erklärend: Über Jahre konnte eine umfassende Bild-Sammlung aufgebaut werden, die in dieser Art einmalig ist. Das gilt auch für einige der Fotografien selbst, die noch nie veröffentlicht wurden. Jüngstes Beispiel dafür sind einige Farbfotografien aus der Bauphase des Ausweichsitzes Nordrhein-Westfalen in Urft (zur Verfügung gestellt durch Familie Röhling von der „Dokumentationsstätte Ausweichsitz Nordrhein-Westfalen“ und zu sehen unter www.bunker-doku.de).

Exklusiv: Neue Baubilder vom NRW-Ausweichsitz

 
Nächste „Eifel-Bunker-Tour“ am 28. März
Sonntag, 10. Januar 2010

Zwei Regierungsbunker von Bund und Land an einem Tag erleben

Was früher als Staatsgeheimnis gebaut und betrieben und vor der Öffentlichkeit abgeschottet wurde, gibt es heute für interessierte Besucher gleich im Doppelpack: Zwei Regierungsbunker können an einem Tag besichtigt werden und laden ein zu einer spannenden Zeitreise durch den Kalten Krieg. Das Tagesprogramm der „Eifel-Bunker-Tour“ entführt am 28. März in die Bunker-Unterwelten der Bundesregierung in Bad Neuenahr-Ahrweiler und der Landesregierung Nordrhein-Westfalen in Urft. Von hier sollten die Krisenstäbe der Regierungen im Kriegsfall an einem geschützten Ort handlungsfähig weiterarbeiten können.

Nächste „Eifel-Bunker-Tour“ am 28. März

 
Das vergessene „Sonderbauwerk“ der Landeszentralbank Nordrhein-Westfalen
Freitag, 20. November 2009

Wie die kardanisch gefederte Finanzversorgung im Ernstfall funktionieren sollte

Es ist genau vierzig Jahre her, seit sich in einem beschaulichen Örtchen der Nordeifel dreißig Personen zu einem Experiment der besonderen Art zusammenfanden. Der Grund dieses Treffens war die Fertigstellung einer unterirdischen Bunkeranlage, die von den Bauherren und Auftraggebern während ihrer Bauzeit mit einer Vielzahl von verschleiernden Tarnbezeichnungen belegt wurde, um öffentliche Aufmerksamkeit zu verhindern.Die Teilnehmer des Experimentes begaben sich für viereinhalb Tage unter die Erde und nahmen an einer Funktionsprüfung teil, die den Namen "Bunkerbelegungsversuch im Sonderbauwerk Steinfurt" erhalten hatte. Nur gibt es in der Eifel keine Stadt, kein Dorf und keine Gemarkung dieses Namens.

Das vergessene „Sonderbauwerk“ der Landeszentralbank Nordrhein-Westfalen

 
50 Jahre: Deutsche Bunkerbau-Elite in Ahrweiler
Sonntag, 08. November 2009

Ein viertel Jahrtausend Bunkererfahrung traf sich zur 50. Jahrfeier am 8.11.2009

Vor 50 Jahren konzentrierte der Bund den deutschen Bunkersachverstand in Marienthal: Experten für Betonbau, Tore, Türen, Belüftungssysteme oder Bergbau wurden aus allen Teilen der Bundesrepublik an der Ahr zusammen gezogen, um hier die Baumaßnahme Regierungsbunker vorzubereiten und umzusetzen. Mitarbeiter von damals trafen sich am 8. November 2009, genau 50 Jahre nach Beginn der Baumaßnahme (Trümmerräumung und Tunnelsanierung ab 9.11.1959) in der Dokumentationsstätte Regierungsbunker. In der Addition brachte es diese Mannschaft mit ihren Berufsjahren auf über 250 Jahre Bunkererfahrung.

50 Jahre: Deutsche Bunkerbau-Elite in Ahrweiler

 
50 Jahre: Ein großes Stück vom Nichts
Donnerstag, 05. November 2009

Am 9.11.1959 begann die Bundesregierung mit dem Bau ihres Bunkers

Es ist Mittwoch, der 9. November 1959. Es ist strahlendblauer Himmel über der Eifel, von Westen ziehen Wolken auf. In die aufgehende Sonne dieses Morgens hinein marschiert eine Handvoll Bauarbeiter über das Gelände des Bahndamms zwischen dem Kuxberg und dem Trotzenberg, oberhalb des Eifelortes Marienthal. Ihr Ziel: Ein schwarzes Loch - der Zugang eines ehemaligen Eisenbahntunnels. Eigentlich ist es ein Tag, wie andere zuvor auch. Die Arbeiter verschwinden in der Öffnung des Berges. Die unterirdische Eisenbahnstrecke zwischen Dernau, Marienthal und Ahrweiler wird da repariert, wo sie nach dem zweiten Weltkrieg durch alliierte Sprengkommandos zerstört wurde.

50 Jahre: Ein großes Stück vom Nichts

 
Brauner Bretterzaun (ergänzt am 5.12.2009)
Mittwoch, 04. November 2009

Theo Saevecke: Vom NS-Kriegsverbrecher zum Sicherheitschef im Regierungsbunker

Der Aktenfund im Koblenzer Bundesarchiv ist ein Schwergewicht, der Inhalt hat es in sich: Hat das Bundesinnenministerium schwer NS-belastete Mitarbeiter des Bundeskriminalamtes auf der Baustelle des Regierungsbunkers, später „Dienststelle Marienthal“, in leitender Funktion eingesetzt? Jetzt erstmals im Bundesarchiv ausgewertete Akten des Bundesministerium des Innern (BMI) belegen: Mindestens zwei Mitarbeiter in der Leitung des Referates Sicherheit des Regierungsbunkers waren während der NS-Zeit aktiv in SS, SD, Gestapo bzw. Geheimer Feldpolizei an Kriegsverbrechen beteiligt. Die Recherchen, in die sich auch ehemalige Mitarbeiter der „Dienststelle Marienthal“, ein leitender BKA-Mitarbeiter a.D., Krimi-Autor Jacques Berndorf (Eifel-Krimis) sowie die Staatssicherheit (Hauptverwaltung Aufklärung) der DDR einbrachten, geben Einblicke in ein bislang völlig unbekanntes Kapitel um das „Staatsgeheimnis Nummer 1“.

Brauner Bretterzaun (ergänzt am 5.12.2009)

 
Ausstellung „Kansa“ ab 29.8. offen
Freitag, 28. August 2009

Beeindruckendes Ensemble für Völkerverständigung im Bunker

Ab 29. August lädt die Dokumentationsstätte Regierungsbunker mit „Kansa“ zur ersten Kunstausstellung im Museumszeitalter der Bunkeranlage ein. Zu sehen sind die Skulpturen des finnisch-deutschen Künstlerpaars Goller-Masalin aus Niederdürenbach in der Eifel. Der Bunker wird damit eingebunden in ein weltumspannendes Netzwerk für Verständigung und Aussöhnung, das Goller-Masalin mit ihren Objekten seit Jahren aufbauen.

Die Ausstellung ist vom 29.8 bis 29.10. im Rahmen der Öffnungszeiten der Dokumentationsstätte zu besichtigen. Mehr Infos: www.bunker-doku.de

 
Besucher erobern saarländischen Ausweichsitz
Samstag, 22. August 2009

Veranstaltung über und im Bunker mit starker Resonanz

In den 3. Weltkrieg zogen die 100 Gäste der Veranstaltung „So war der 3. Weltkrieg“ - ein provokanter Titel, wie Dr. Jörg Müller vom Verein für Heimatkunde Wadern e.V. feststellte. Doch die Inhalte waren nicht weniger provozierend, denn es wurde konkret: Was planten die Regierungen von Bund und Ländern in der Zeit des Kalten Krieges für den „Tag X“? Wie weit reichte diese Planung in das ganz normale Leben, ohne das es durch die Bevölkerung bemerkt wurde? In der Mediothek des Hochwald-Gymnasiums in Wadern wurden in zwei Vorträgen Fakten genannt. Anschließend ging es für die Gäste in den Keller – und damit in die Praxis.

Besucher erobern saarländischen Ausweichsitz

 
Noch mehr Bunker
Donnerstag, 02. Juli 2009

Neue Internetplattform www.bunker-doku.de ist online

Vom Bunker zur Dokumentationsstätte – unter diesem Motto steht das neue Internetportal www.bunker-doku.de und informiert über die Dokumentationsstätten Regierungsbunker, Bad Neuenahr-Ahrweiler sowie Ausweichsitz Nordrhein-Westfalen. Die Internetseite beschreibt die geschützten Ausweichsitze von Bund und Ländern, die in der Zeit des Kalten Krieges geheim errichtet und betrieben wurden. Es geht um die Bauwerke, ihre technische Einrichtung und insbesondere um die Aufgaben dieser Bunkeranlagen, denen heute als Dokumentationsstätten eine wichtige Aufgabe bei der Vermittlung jener Jahre zu kommt.

 
Nächste "Eifel-Bunker-Tour" am 20. Dezember
Samstag, 20. Juni 2009

Zwei Regierungsbunker an einem Tag: Programm in den Dokumentationsstätten von Bund und Land auch im Jahr 2010

Die nächste "Eifel-Bunker-Tour" findet am 20. Dezember statt. Noch sind Plätze für dieses bundesweit einmalige Angebot frei, das die Gäste an einem Tag durch die Regierungsbunker von Bund (Bad Neuenahr-Ahrweiler) und Land Nordrhein-Westfalen (Urft)  führt. Mit der Dezember-Tour bieten die Dokumentationsstätten in Zusammenarbeit mit Ahrtal-Tourismus (tel. Buchung: 02641/ 91 71 65) letztmalig in diesem Jahr die Zeitreise durch den Kalten Krieg, doch auch 2010 wird die "Eifel-Bunker-Tour" fortgesetzt. Die Termine bis Ende Juni stehen. Die Tour findet immer am letzten Sonntag im Monat statt. Dann geht es an einem Tag (10 – 17.15 Uhr inkl. Verpflegung) durch zwei Atombunker aus den 60er Jahren, werden Aufgaben und Aufbau der Anlagen erläutert sowie eine zeitgeschichtliche Einordnung in die Jahre des Kalten Krieges, in ein zivil-militärisches Gesamtkonzept der NATO vorgenommen.

Nächste "Eifel-Bunker-Tour" am 20. Dezember

 
Geheimakte Regierungsbunker – die Zweite
Donnerstag, 18. Juni 2009

Neuauflage des Buches, das zusammen mit der Dokumentationsstätte Regierungsbunker Zeitgeschichte (be)schreibt

Nach einem Jahr als Dokumentationsstätte hat der Regierungsbunker alle Erwartungen übertroffen und wurde von internationalen Besuchern überrannt. In diesen Tagen wurde der ehemalige Atombunker zum Europäischen Kulturgut ernannt. Und auch das Buch „Geheimakte Regierungsbunker“, vor einem Jahr erschienen, war schneller vergriffen als gedacht. Der Regierungsbunker schreibt Geschichte – noch immer. Eine neue, nicht erwartete, aber durchaus erfolgreiche. Sie steht auch für das starke Interesse der Menschen an einer Zeit, die einige Staatsgeheimnisse hervorbrachte, die nur sehr zäh ihre Story erzählen wollen.

Geheimakte Regierungsbunker – die Zweite

 
Geisterschiff des Kalten Krieges
Donnerstag, 14. Mai 2009

Deutschlands luxuriösester Ausweichsitz, den keiner kennt

Es ist eines jener Dörfer – irgendwo im Hunsrück – an deren Ortsausgangsschild man immer noch Tempo 80 hat, wenn man am Ortseingangsschild nicht sofort auf die Bremse gegangen ist. Was zwischen den beiden Schildern liegt, erinnert an ein Heimatmuseum. Und auch um das Häufchen Häuser gibt es nichts, was rasante Entwicklungen der vergangenen 100 Jahre verrät. Baumgruppen und Ackerflächen, durch die sich die einzige Straße ihren Weg bahnt. Die führt hinter dem Ort steil bergab in eine lang gezogene Rechtskurve, in der die Leitplanken wegen eines kleinen, unscheinbaren Wirtschaftsweges unterbrochen sind, der ins Irgendwohin der Felder führt.

Geisterschiff des Kalten Krieges

 
Regierungsbunker ist Europäisches Kulturgut
Freitag, 01. Mai 2009

Denkmalschutz: Von Landesabsagen zum bedeutendsten Preis Europas

Vom geheimen Regierungsbunker ins öffentliche Rampenlicht, nun auf die europäische Bühne des Denkmalschutzes – in den vergangenen Monaten hat der „Ausweichsitz der Verfassungsorgane des Bundes“ seine Geschichte um einige markante Eckdaten bereichert. Nun ist das Bauwerk „Europäisches Kulturgut“ und mit dem bedeutendsten Denkmalpreis Europas ausgezeichnet. Besonders für die Mitarbeiter der "Dokumentationsstätte Regierungsbunker" und den Heimatverein "Alt Ahrweiler" als Träger des Museums eine Anerkennung ihrer Arbeit vor Ort.

Regierungsbunker ist Europäisches Kulturgut

 
Begehrte Bunkerplätze
Freitag, 03. April 2009

Nach erfolgreicher „Eifel-Bunker-Tour“ Fortsetzung für Herbst geplant

Gebaut als Atombunker in der Zeit des Kalten Krieges, hat der Ausweichsitz der Landesregierung Nordrhein-Westfalen als Dokumentationsstätte einen Traumstart hingelegt: Die ersten Besucher waren begeistert von der Anlage, ihrer Einrichtung und dem Museumskonzept. An sieben Sonntagen konnten die Dokumentationsstätten in Ahrweiler (Bund) und Urft (Land Nordrhein-Westfalen) im Rahmen der „Eifel-Bunker-Tour“ gemeinsam besichtigt werden. 400 Besucher haben dieses Sonderangebot genutzt, das im Herbst 2009 fortgesetzt wird - dann im Vierwochenrhythmus.

Begehrte Bunkerplätze

 
So war der 3. Weltkrieg
Freitag, 06. März 2009

„E-Day“ vor 30 Jahren: Am 6. März 1979 beginnt der atomare Weltuntergang

Sie gelten noch immer als Tabu: Die streng geheimen NATO-Drehbücher für den 3. Weltkrieg sind Verschlusssache und der Öffentlichkeit nicht zugänglich. Entstanden und stets weiterentwickelt im Kalten Krieg. Wie präzise die Planungen für die Stunden des Weltunterganges aussahen, wie detailliert der Weg dorthin durchgespielt wurde, machen jetzt erstmals freigegebene Akten deutlich. Zwar liegen die Original-Drehbücher noch immer in Geheimarchiven. Doch die, die mitübten, mussten sich an den NATO-Vorgaben orientieren und schufen eine eigene Aktenlage: Bundesinnenministerium, die Landesregierungen, die DDR-Spionage, darüber hinaus Erinnerungen von Teilnehmern. Eine spannende Zeitreise zurück ins Jahr 1979.

So war der 3. Weltkrieg

 
Zum Tod von Bundesinnenminister a.D. Ernst Benda
Montag, 02. März 2009

Ehrengästeführer der „Dokumentationsstätte Regierungsbunker“ verstarb 84-jährig

„Wir müssen zur Zeit die Diskussion über einen Vortrag leider vertagen.“ Die Antwort am 9. Februar 2009 von Bundesinnenminister a.D. Prof. Dr. Ernst Benda, Ehrengästeführer der „Dokumentationsstätte Regierungsbunker“ zur Planung seines Vortrages „Notstand und Demokratie: Deutschland im Kalten Krieg“ im 60. Gründungsjahr der Bundesrepublik. Veranstaltungsort: Der Regierungsbunker. Gesundheitlich bereits angeschlagen, starb der ehemalige Politiker und Präsident des Bundesverfassungsgerichtes nicht einmal einen Monat später am 1. März 2009.

Zum Tod von Bundesinnenminister a.D. Ernst Benda

 
Adenauers Anschluss
Dienstag, 13. Januar 2009

Zurück auf der Bühne des Kalten Krieges: Der Postbunker in Staffel

Die Zugluft trägt den Geruch von Linoleum durch den Berg. Am schwarzen Brett flattert ein vergilbtes Fax: Neue Tarifverträge der Deutschen Telekom zum 1.1.1993. Auf einem langen Gang flackert einsam eine Neonleuchte vor sich hin und wirft ihr zittriges Licht auf den Schriftzug „Essenausgabe“. Gekocht wird zwar schon lange nicht mehr in der „Sonderbetriebsstelle Kesseling 0“, doch die weltkriegsfeste, unterirdische Telefonvermittlung des Regierungsbunkers im kleinen Eifelort Staffel ist heute weit mehr „Bunker“ als das Flaggschiff in Marienthal.

Adenauers Anschluss

 
Auf „Auto“ umgeschaltet
Sonntag, 07. Dezember 2008

Unter "Geheim" auf Zeitreise geschickt: der saarländische Ausweichsitz in Wadern

Das hatte es in Wadern noch nicht gegeben – noch nie! Auf dem Marktplatz stehen Lehrer und Schüler des Hochwaldgymnasiums im Kreis, schweigend, eine ganze Stunde. Die verteilten Flugblätter erzählen, warum. Es ist ein Protest gegen die Aufrüstung, gegen die Stationierung nuklearer Mittelstreckenraketen in Deutschland. Es ist das Jahr 1983. Mit dabei: Mathias Wolbers, Lehrer für Französisch und Politik. 24 Jahre später wird er sich an jenen Tag erinnern, als er in die 50-Jahr-Festschrift des Gymnasiums im Jahr 2007 schreibt: „Mit Aktionen wie der erwähnten „Schweigestunde für den Frieden“ versuchten wir, auch in der tiefen saarländischen Provinz andere Menschen für den Frieden und gegen die atomare Rüstung zu mobilisieren.“

Auf „Auto“ umgeschaltet

 
Bundespräsident und Ministerpräsident sehen sich Regierungsbunker an
Montag, 17. November 2008

Besucher zeigen sich beeindruckt von der Anlage und vom Engagement des Trägers

Bundespräsident Horst Köhler mit Ehefrau Eva Luise Köhler und dem rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten Kurt Beck an der Seite, zeigte sich tief beeindruckt beim Besuch der „Dokumentationsstätte Regierungsbunker“ am Vormittag des 17. November. „Ich habe zwar einiges darüber gehört, mit dieser Größe und der Ausstrahlung aber nicht gerechnet“, so Köhler beim Weg durch den ehemaligen Bunker. Für die Dokumentationsstätte markiert der Besuch des Staatsoberhauptes den Höhepunkt in der noch jungen Museumsgeschichte. Am 1. März 2008 eröffnet, konnten bisher fast 70.000 Besucher begrüßt werden – nun auch ein Deutscher, für dessen Amtsvorgänger der Bunker u.a. gebaut wurde.

Bundespräsident und Ministerpräsident sehen sich Regierungsbunker an

 
Sechs Monate und 45.000 Besucher später
Mittwoch, 10. September 2008

Vor einem halben Jahr öffnete die „Dokumentationsstätte Regierungsbunker“

„Was wissen Sie über den Verbindungstunnel nach Bonn“, fragte der ältere Herr den Gästeführer. „Nichts, denn es gibt ihn nicht“. Mit einem entzückten Grinsen folgte dieser Antwort: „Doch. Ich habe ihn einige Male benutzt“. Jede weitere Information blieb der Besucher wegen der hohen Geheimhaltung schuldig. Tage zuvor „flüsterte“ ein Mann um die 80 der mitgereisten Familie und Verwandtschaft auf der Museumsplattform zu, wie sie damals hier mit der Spritzgussmaschine den Beton an die Wand gebracht hatten. Da fast die gesamte Gruppe aus der Familie bestand, wussten nun alle Besucher Bescheid. Alltag in einem der ungewöhnlichsten Museen Deutschlands. Vor sechs Monaten öffnete die „Dokumentationsstätte Regierungsbunker“.

Sechs Monate und 45.000 Besucher später

 
Deutsche Bunkerwelten
Sonntag, 31. August 2008

Von einem Ausweichsitz zum anderen: Honeckers staatsgeheimes Endzeitdomizil

Er ist das Gegenstück zum „Ausweichsitz der Verfassungsorgane des Bundes“ hinter dem Eisernen Vorhang, verbuddelt im Sandboden der Mark Brandenburg und hört - wenig poetisch - auf den Namen „Objekt 17/5001“. Eher bekannt ist das unterirdische Ausnahmebauwerk unter dem Namen „Honeckerbunker“. Im Herbst 2008 öffnete sich das staatsgeheime Reich der DDR-Führung, um es anschließend noch besser – und endgültig - zu verschließen.

Deutsche Bunkerwelten

 
Dabei gewesen im Gänsehautparadies
Sonntag, 24. August 2008

Extraklasse: Jacques Berndorf und Christian Willisohn heizten dem kalten Krieger ein

Premierenfieber mit Gänsehauteffekt: Was Jacques Berndorf und Christian Willisohn am Samstagabend (23.8.) vor vollen Rängen auf der Aussichtsplattform der Dokumentationsstätte Regierungsbunker veranstalteten, kann als Straftatbestand gelten. Tatort Bunker. In grobem Vorsatz entführten sie die Gäste mit ihrer musikalischen Lesung in einer Unterwelt, die einen solchen Fall noch nicht erlebt hatte. Und das hier, im Regierungsbunker, der abgekoppelt von der normalen Welt vor der Tür doch eigentlich durch nichts mehr zu erschüttern war.

Dabei gewesen im Gänsehautparadies

 
Ausstellung: „Licht wie Glas - im Bunker"
Sonntag, 10. August 2008

Handwerkskammer stellt Lichtkompositionen in Koblenzer Weltkriegsbunker aus

Drei Meter starke Wände aus Stahlbeton, dahinter filigrane Werke aus Glas, einige so elegant bizarr gefertigt, dass man um ihren Bestand bangt, drückt man auf den Schalter und lässt das auf sie los, was sie einfangen und formen: Licht. „Licht wie Glas – im Bunker“ heißt die ungewöhnliche Ausstellung der Handwerkskammer Koblenz an einem ungewöhnlichen Ort mit ganz und gar ungewöhnlichen Kompositionen.

Ausstellung: „Licht wie Glas - im Bunker"

 
„Herr Ministerpräsident, es ist Zeit für den Bunker ...“
Sonntag, 13. Juli 2008

Drehbuch (Ost) für die ersten norddeutschen Tage des 3. Weltkrieges

In Zusammenarbeit mit den Vereinen „unter Hamburg“ und „unter Schleswig-Holstein“ ist in Auswertung geheimer Akten aus dem Militärarchiv Warschau und dem Bundesarchiv Koblenz ein komplexes Bild entstanden: Das Szenario der ersten drei Tage des 3. Weltkrieges, wie es die Drehbücher des Warschauer Paktes zeichneten. Kriegsschauplatz ist der norddeutsche Raum zwischen der innerdeutschen und der dänischen Grenze. Im oberen Zipfel Deutschlands lag im kleinen Dorf Lindewitt der Bunker des Ministerpräsidenten von Schleswig-Holstein. 15 Jahre nach seiner Schließung 1993 stimmte das Innenministerium Schleswig-Holsteins jetzt einer erstmaligen Öffnung für zivile Besucher zu.

„Herr Ministerpräsident, es ist Zeit für den Bunker ...“

 
Flug durchs Museum
Donnerstag, 19. Juni 2008
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Mitten im Wald, am Ende einer unscheinbaren Straße, liegt der Eingang zum ehemaligen Regierungsbunker.          Seit 1. März ein Museum, konnten hier bisher fast 25.000 Besucher begrüßt werden. Die "Dokumentationsstätte Regierungsbunker" hat sie alle beeindruckt, gilt sie doch als einer der wenigen Orte der Bundesrepublik, der in Originalzustand am Originalschauplatz die Zeit des Kalten Krieges spüren lässt.

 
Die Rückkehr der 68er
Samstag, 07. Juni 2008

40 Jahre Notstandsgesetze, Proteste, und ein Bunker als unsichtbares Feindbild

Die 68er Bewegung feiert Geburtstag: Vor 40 Jahren wird sie geboren aus dem Widerstand gegen die Verabschiedung der Notstandsgesetze. Gewerkschaften, Studenten, sogar Teile der F.D.P. hatten massiv davor gewarnt: Dem Staat würden neue Machtinstrumente in die Hand gegeben, die weite Teile der Demokratie aushebeln könnten. Voraussetzung: In der Bundesrepublik würde ein innerer oder äußerer Notstand ausgemacht.

Die Rückkehr der 68er

 
Des Kanzlers heimlicher Notstandsplaner
Mittwoch, 23. April 2008

Theodor Busse: Vom Wehrmachtsgeneral zum Berater Adenauers

Am 22. April 1945 werden knapp 40 Kilometer südlich der Berliner Stadtgrenzen die Soldaten der 9. Armee und deutsche Zivilisten durch russische Kampfverbände eingeschlossen. Der Kessel von Halbe geht in die Geschichte ein. Rund 200.000 Deutsche wollen Richtung Westen fliehen, die russische Übermacht will nach Berlin und den deutschen Widerstand brechen. Tagelang versuchen die Deutschen, die russische Umklammerung zu lösen und auszubrechen. Dabei sterben 60.000 Menschen - auf deutscher wie auf russischer Seite.

Des Kanzlers heimlicher Notstandsplaner

 
Willkommen im Regierungsbunker!
Samstag, 01. März 2008

Dokumentationsstätte blickt auf den ersten Museumstag zurück

Es war der erhoffte über Monate gut vorbereitete, durchweg positive Museumsstart im Bunker: Ein interessiertes Publikum aus jung und alt machte sich auf den Weg über die unterirdische Museumsmeile in der Dokumentationsstätte Regierungsbunker, die Punkt 10 Uhr mit der ersten Besuchergruppe öffnete. Die ersten, ganz normalen Bundesbürger, starteten in den Teil, der über Jahrzehnte ausschließlich der Regierung vorbehalten war und nun in seinem ursprünglichen Zustand seine Tore öffnet.

Willkommen im Regierungsbunker!

 
Dokumentationsstätte feierlich eröffnet
Donnerstag, 28. Februar 2008

Schlüsselübergabe: Regierungsbunker lädt ab 1. März zum Besuch ein

Es war der erste von vier „großen“ Bunker-Tagen: Am 28. Februar 2008 um Punkt 11 Uhr begann mit den einleitenden Worten von Florian Mausbach, Präsident des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung, die Eröffnungsfeier anlässlich der Schlüsselübergabe der Dokumentationsstätte Regierungsbunker vom Bund an den Träger „Alt-Ahrweiler“. Ab sofort hat der ehemalige Regierungsbunker eine neue Aufgabe: Er lädt ein, das Zeitalter des Kalten Krieges kennen zulernen.

Dokumentationsstätte feierlich eröffnet

 
„Geheimakte Regierungsbunker“ ist geöffnet
Mittwoch, 20. Februar 2008

Das Tagebuch eines Staatsgeheimnisses lädt seit 1. März 2008 zum Nachlesen ein

Er gilt als eines der am besten gehüteten Staatsgeheimnisse der deutschen Nachkriegsgeschichte: Der Regierungsbunker im Ahrtal bei Bonn. Die Bunkeranlage mit dem Decknamen „Rosengarten“ stand in der Zeit des Kalten Krieges unter dem nebulösen Schleier der Geheimhaltung jahrzehntelang auch für finanziellen Wildwuchs. Eine Welt, die sich bisher der Öffentlichkeit verschloss ...

Jörg Diester enttarnt dieses Kapitel deutscher Geschichte nach der Freigabe bisher geheimer Akten der beteiligten Bundesministerien in „Geheimakte Regierungsbunker – Tagebuch eines Staatsgeheimnisses“ und reichert seine Erkenntnisse an mit Geschichten und Gesprächen von und mit Zeitzeugen aus Deutschland West und Ost. Darunter sind Dr. Annemarie Renger (verstorben am 3. März 2008, ehemalige Bundestagspräsidentin) und Wolfram Dorn, Staatssekretär im Bundesinnenministerium – beide Teilnehmer der legendären Kommandostabsübung „Fallex 66“ im Bunker und Mitglieder des Notparlaments. Aber auch bekannte Journalisten, am Bau Beteiligte und deren Familien bis hin zur DDR-Spionage bringen sich ein.

Das Buch ist über die Verlagsanstalt Handwerk zu bestellen  

„Geheimakte Regierungsbunker“ ist geöffnet

 
Papa starb "Vertraulich - nur für den Dienstgebrauch"
Dienstag, 22. Januar 2008

Am 25. Januar 1965 hinterließ Gerhard Wentzek seine Frau und vier Kinder

"Es war ein Montag, das werde ich nie vergessen. Morgens setzte sich Papa in den Fiat 500 und fuhr zur Arbeit ins Ahrtal. Am Nachmittag standen mehrere Herren in schwarzen Anzügen in der Küche und hatten ihre Hüte abgenommen, als sie uns mitteilten, dass er tot sei. Es war der Tag, an dem meine Kindheit zu Ende war". Erinnerungen von Monika Jenny Stelz an jenen Januartag vor 43 Jahren. Mit seinem Tod hinterließ Gerhard Wentzek, ein 39-jähriger Bergmann aus Hachenburg im Westerwald, Ehefrau Jenny und die vier Kinder im Alter zwischen 2 und 14 Jahren.

Papa starb "Vertraulich - nur für den Dienstgebrauch"

 
Vor 10 Jahren
Freitag, 07. Dezember 2007

Und dann war plötzlich Schluss ...

Mit reichlich Verspätung zog das Ende des Kalten Krieges im staatsgeheimen Teil des Ahrtals ein. Es ist der 9. Dezember 1997, als in Bonn das Bundeskabinett zusammenkommt und beschließt, seinen Ausweichsitz samt Dienststelle Marienthal dicht zu machen. Das gigantische Röhrensystem war mit Verlauf dieses Dienstagvormittags vor 10 Jahren plötzlich ohne Aufgabe. Doch mit dieser Entscheidung ging nicht nur der Bunker ungewissen Zeiten entgegen. Betroffen waren auch die noch 180 Mitarbeiter vor Ort und zahlreiche Unternehmen, die diesen Auftraggeber fest auf ihrer Rechnung hatten. Längst hatte die Anlage eine wirtschaftliche Ausstrahlungskraft und von ihr hingen mehr Arbeitsplätze ab, als die unter Tage oder in der Dienststellenverwaltung.

Vor 10 Jahren

 
Vor 50 Jahren
Freitag, 30. November 2007

Deutschlands heimlicher Atomtest

Flughafen Köln-Wahn, 1.12.1957. In den diesigen Dezemberhimmel hebt um Punkt 11.45 Uhr eine Maschine der skandinavischen Fluggesellschaft SAS ab, Reiseziel Kopenhagen. An Bord sitzen in der 1. Klasse einige Deutsche mit einem Endziel, dass garantiert kein anderer Passagier teilt. Am 2.12., 6 Uhr morgens, erreichen sie Winnipeg in Kanada, dann um 11 Uhr Los Angeles, USA. Schließlich um 16.30 Uhr Las Vegas. Am nächsten Morgen um 8 Uhr verlassen sie mit einem Bus den Ort, der noch längst kein Spielerparadies ist, Richtung Nordwesten. Es geht 100 Kilometer durch unbewohnte Wüste. Nach zwei Stunden hält das Fahrzeug, eingesetzt zu einer Sonderfahrt von der amerikanischen Regierung, an einem Posten. Sicherheitsüberprüfung. Es geht weiter zum "Camp Mercury", in dem die Gäste aus good old germany für eine Woche einchecken. Kein gewöhnliches Hotel, sondern die Siedlung amerikanischer Atomforscher. Das Ziel ist erreicht: Das streng abgeschirmte US-Atomtestgelände in der Wüste Nevadas.

Vor 50 Jahren

 
1. März 2008: Dokumentationsstätte Regierungsbunker öffnet Tore
Dienstag, 20. November 2007

Einmaliges deutsches Zeitzeugnis des Kalten Krieges lädt als Museum ein

Auf der langen Reise durch die Zeit nimmt der ehemalige Regierungsbunker ab 1. März kommenden Jahres eine neue Aufgabe wahr: Als einmaliges Zeugnis des Kalten Krieges laden Teilbereiche in einen über Monate um- und ausgebauten Museumsbereich ein, dieses Staatsgeheimnis a.D. zu entdecken. In der Rubrik „Museum“ gibt es unter www.ausweichsitz.de neue Informationen sowie einen Übersichtplan mit Fotos zur „Dokumentationsstätte Regierungsbunker“.

Zur Rubrik Museum

 
Ein Gesetz und sein gebunkerter Millionenhaushalt
Dienstag, 09. Oktober 2007

9. Oktober 1957: Die Bundesregierung verabschiedet ihr Zivilschutzgesetz

Am 9. Oktober 1957 beschließt die Bundesregierung nach jahrelanger kontroverser Verhandlung das "Gesetz zum Schutz der Zivilbevölkerung". Es bildet die Grundlage für ein umfassendes, ziviles Schutzbauprogramm, dass allerdings nie in die Tat umgesetzt wird. Für den Bau des Regierungsbunkers ist es die Grundlage für eine Führung im Deutschen Staatshaushalt. Ab sofort kann man im Bundesinnenministerium auf Gelder zugreifen, die für diese Baumaßnahme seit Jahren vorhanden sind und angespart werden, allerdings einem Sperrvermerk unterliegen. Ergebnis politischer Scharmützel, die sich fernab der Öffentlichkeit zwischen Ministerien, Ministern und dem Bundeskanzler abspielen.

Ein Gesetz und sein gebunkerter Millionenhaushalt

 
Macht aus der Tiefe
Montag, 24. September 2007

Bundesweit gehen Regierungen auf Tauchstation

Die Mischung aus Mystik und Historienepos kommt an: Umberto Eco schreibt die Story, Buch und Film werden zum Megaerfolg. „Der Name der Rose“ füllt Kinosäle, wird zum Welterfolg. Doch überlässt das Buch der Phantasie seines Lesers, wie es in jenem mittelalterlichen Kloster aussieht, liefert der Film präzise Bilder - auch wenn es die beeindruckende Kulisse so gar nicht gibt. Es ist eine Mischung aus Studioaufnahmen und Dreh an realen Plätzen. Einer, der überwiegend bemüht wird, liegt weit nördlich der Alpen.

Macht aus der Tiefe

 
Heißer Herbst 2007
Dienstag, 28. August 2007

Dieser Herbst wird heiß! Mit neuen Angeboten um das, was der Ausweichsitz hinterließ. Mit neuem Wissen um das, was der Kalte Krieg verbunkert und unversehrt auf eine eigenwillige Zeitreise geschickt hat. Mit Einblicken in - nicht ganz offizielle - politische Entscheidungen vergangener Jahre. Einige haben es geschafft, ihre nebulöse Spur in einem halben Jahrhundert zu hinterlassen.


Heißer Herbst 2007

 
Das Unnahbare ist Geschichte
Sonntag, 29. Juli 2007

Sonntag, 29. Juli, kurz nach 19 Uhr. Die letzten Besucher haben ihre erste Runde durch das ausgediente Staatsgeheimnis zurückgelegt. Zwischen dem Beschluss zum Dienstschluss für den Regierungsbunker und den Weg durch - und in - die Öffentlichkeit liegen zwar auch fast 10 Jahre, doch nun haben rund 9.000 nicht ganz "offizielle" Menschen im Notfallquartier der Regierung ihre Spuren hinterlassen. Es waren einige dabei, die auch vor 20, 30 Jahren eingerückt wären. Doch die überwiegende Zahl kam als Neuling.

Das Unnahbare ist Geschichte

 
Marienthals (un)heimliche Fotografien
Sonntag, 29. Juli 2007

Hommage an Herbert Hennig, den Bauingenieur hinter der Kamera

Es ist der 18. März 1959. Ein Jahrhundertsommer kündigt sich mit einem warmen Frühjahr an. In Marienthal scheint die Sonne. Doch das Wetter kann den beiden Gruppen um Herbert Hennig, Jost Klose und Ingenieur Parthesius eigentlich egal sein. Da, wo sie seit Tagen unterwegs sind, scheint keine Sonne und beträgt die Temperatur konstant 12 Grad. Mit Maßbändern, Notizblöcken, Messbechern- und Eimern, Zeichenbrettern und Lampen geht es durch eine Landschaft, in der das Frühlingswetter keine Rolle spielt. 

Marienthals (un)heimliche Fotografien

 
Ein Monument des Kalten Krieges entdecken
Donnerstag, 26. Juli 2007

Ehemaliger "Regierungsbunker" im Ahrtal öffnet am Wochenende zum letzten Mal seine Tore - Foto- und Videoausstellung plus Spitzenhandwerk

KOBLENZ/MARIENTHAL. Für eine spektakuläre Foto- und Videoausstellung öffnet das teuerste Bauwerk der deutschen Nachkriegsgeschichte, der ehemalige "Ausweichsitz der Verfassungsorgane" , am Samstag und Sonntag, 28. und 29. Juli, zum letzten Mal seine atombombensichere Tore für die Öffentlichkeit. Nach einem erfolgreichen Auftaktwochenende mit mehr als 3.500 Besuchern haben Interessierte damit erneut die Möglichkeit, den früheren Regierungsbunker für bis zu 3000 ranghohe Politiker und Regierungsbeamte in Marienthal (Kreis Bad-Neuenahr-Ahrweiler) unter die Lupe zu nehmen. Über die Bilder hinaus werden handwerkliche Spitzenleistungen aus der Region präsentiert. Die Handwerkskammer Koblenz, das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung und der Heimatverein "Alt-Ahrweiler" laden gemeinsam zu der Ausstellung ein. Die Öffnungszeiten: jeweils 10 bis 18 Uhr. 

Ein Monument des Kalten Krieges entdecken

 
3.500 Besucher erobern den Ausweichsitz
Sonntag, 22. Juli 2007

Mehr Menschen, als im Ernstfall in die Anlage eingezogen wären, nutzten am ersten Wochenende die Möglichkeit und rückten im ehemaligen Regierungsbunker der Bundesrepublik ein. In die Foto- und Videoausstellung, initiiert durch die Handwerkskammer Koblenz, den Heimatverein „Alt Ahrweiler“ und das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, kamen  3.500 Gäste aus allen Teilen der Republik.

3.500 Besucher erobern den Ausweichsitz