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Oliver Schmidtgen
06 Dezember 2011 20:31
Glückwunsch zu diesem Zuspruch an den Führungen und der jüngeren deutschen Geschichte aus Nürnberg
Andreas Walter
16 November 2011 08:10
Herzlichen Glückwunsch zu 300.000 Besuchern. Als einer der ersten Besucher im Frühjahr 2008 freut es mich sehr, daß das Konzept sich trägt und sogar Erweiterungen finanziert werden können.
Andreas Walter aus Beckingen
Andreas Walter aus Beckingen
Martin
27 Oktober 2011 11:56
Sehr geehrte Redaktion,
erst einmal ein Kompliment zur gelungenen Präsentation Ihrer Website, jetzt zu meiner Frage.
Der AdV hatte bei jedem Hauteingang eine Eingangsverteidigung. Ich habe jedoch bei keinem Ausweichsitz der Länder eine solche Eingangsverteidigung sehen können. Zwar ist z.B. der Ausweichsitz des Landes NRW James-Bond-mäßig getarnt, aber wie wäre der Ausweichsitz des Landes NRW gegen z.B. Fallschirmjäger der NVA verteidigt worden?
erst einmal ein Kompliment zur gelungenen Präsentation Ihrer Website, jetzt zu meiner Frage.
Der AdV hatte bei jedem Hauteingang eine Eingangsverteidigung. Ich habe jedoch bei keinem Ausweichsitz der Länder eine solche Eingangsverteidigung sehen können. Zwar ist z.B. der Ausweichsitz des Landes NRW James-Bond-mäßig getarnt, aber wie wäre der Ausweichsitz des Landes NRW gegen z.B. Fallschirmjäger der NVA verteidigt worden?
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Hallo,
Eine Nahverteidigung hätten – auch bei Objekten wie dem Ausweichsitz NRW – Sicherungskräfte im Umfeld der Bunkeranlagen übernommen. Dazu zählten für Ahrweiler gleich mehrere Dienste: Die Bundeswehr für die militärische Verteidigung (mit 500 Plätzen auch im Innenteil des AdVB im Bauteil 5 untergebracht; zusätzliche Stationierung von Einheiten im Außenbereich und Aufbau des Notflughafens für die Luftverteidigung auf der A61), die Bonner Feldjäger für die Kontrollen der Eingangsbauwerke (im Belegungsfall; mit Abrücken der Regierung Weiterführung der Bonner Aufgaben am AdVB), der Bundesgrenzschutz für die Bewachung (im Friedensfall Zugänge; im Kriegsfall Innensicherung der Anlage) und Polizeikräfte für die Absicherung der Zufahrtsstraßen und Kontrollen/Sicherung der „Bannmeile“. Insofern ist die Bewachung solcher Anlagen grundsätzlich geregelt – für den Regierungsbunker im Ahrtal verständlicherweise etwas umfangreicher als für eine Landesregierung. Doch auch in Urft (Ausweichsitz NRW) gibt die Struktur der Außenbereiche Hinweise auf die Objektbetreuung. So liegt der Hubschrauberlandesplatz ca. 200 Meter entfernt oberhalb der Anlage auf einem Plateau und zählt damit auch zum zu sichernden Bereich. Also wären auch hier Bewachungskräfte um den Bunker in Stellung gegangen um zu verhindern, dass ein potentieller Feind in die Nähe der unterirdischen Anlage kommt. Die NVA ihrerseits bereitete sich mit dem Luftsturmregiment 40 auf die Eroberung von Spezialbauten vor und sollte, so beschreibt es das Handbuch „Aktion Faustpfand“, möglichst früh Regierungen auf dem Gebiet der Bundesrepublik festsetzen bzw. festnehmen. Mitarbeiter der Staatssicherheit haben bestätigt, dass neben einer Eroberung die Belagerung solcher Anlagen ein wichtiges Ziel war und man in erster Linie die Nachrichtenkanäle zerstört hätte. Tatsächlich gibt es in den Unterlagen der HVA (Hauptverwaltung Aufklärung) eine detaillierte Aufstellung von Nachrichtenanlagen für Regierungsbunker wie die Sendestelle in Krekel (Ausweichsitz NRW) oder Kirspenich (THW3; Ausweichsitz des Bundes). Soweit die Theorie ...